Battlefield V: Update 5.2 verlängert TTK und führt Community Games ein

Battlefield V: Update 5.2 verlängert TTK und führt Community Games ein

Update 5.2 bringt Wake Island, Community Games, eine neue Waffen-Balance, mehr Überlebensfähigkeit für Panzer und neue Spotting-Funktionen.

Nicht nur Wake Island ist Teil des im Dezembers erscheinenden Update 5.2. Darüber hinaus wird es das Gameplay des Shooters durch neue Features und unerwartet große Balance-Anpassungen verändern. In einem kürzlichen Blogeintrag geht Dice auf ebendiese Punkte ein.

Private Matches aka Community Games kommen mit Update 5.2!

Das Feature-Highlight von Update 5.2 werden die Community Games. Sie sind das Äquivalent von Battlefield V zu dem Rent-a-Server-Program von Battlefield 1 und den Custom Servern der vorigen Spiele. Sie erlauben es, eigene Battlefield V-Matches zu erstellen und ihre Regeln anzupassen. Der Clou – die Basisvariante der Community Games wird kostenlos. Dafür schließen sich die Server wieder, wenn keiner mehr auf ihnen spielt. Das komplette Feature-Set verspricht Dice demnächst vorzustellen.

Wake Island

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Gegen Ende dieses Monats will Dice einen Artikel online stellen, der mehr Infos zu Wake Island bereitstellt und allen einen ersten Blick auf den Fan-Liebling ermöglicht. Mit Update 5.2 wird die Karte daraufhin erstmals seit Battlefield 3 zurückkehren. Sie wird dann in Durchbruch, Eroberung, Squad-Eroberung und Team Deathmatch spielbar sein.

Verlängerte TTK durch neue Waffen-Balance?

Für etwas Wirbel in der Community sorgt ein anderes Vorhaben: Dice will den Schaden über Distanz aller Waffen anpassen, die keine Bolt Action-Karabiner, Scharfschützengewehre oder Anti-Material-Gewehre sind.

Exemplarisch stellt Dice mithilfe von Grafiken im Blogeintrag vor, wie sich die Anpassungen auf fünf Beispielwaffen auswirken werden. Die Beispielwaffen verfügen durch die Anpassungen allesamt über einen deutlich geringeren Distanzschaden als vorher. Die Meisten von ihnen werden jedoch in der für sie gedachten Kampfdistanz ebenfalls schwächer. Sollten diese Beispiele repräsentativ für die gesamte Balance-Aktion sein, dann wird Update 5.2 zu einer insgesamt höheren Time-To-Kill, kurz TTK, führen. Dice verspricht, dass sie bei jeder Waffe individuell betrachten werden, wie sie ihre Effektivität auf verschiedene Distanzen ändern wollen.

Ein Überblick wie die Balance-Änderungen sich auf die Waffen MG42, STG44, M1 Carbine, Thompson und Trench Carbine auswirken werden. Die gelbe Kurve zeigt die aktuellen Werte, die blaue Kurve die nach dem Update.

Neben den Distanzschadenanpassungen wird Dice Änderungen am Rückstoß vornehmen, um die geringere Fehlertoleranz der abgeänderten Waffen auszugleichen. Dazu kommt etwas Tweaking der Feuerrate und der zugehörigen Spezialisierungen, damit die Spielerinnen und Spieler mehr Möglichkeiten bei der Waffenwahl haben und sie dazu ermuntert werden, mehr zu variieren. Zur Gewährleistung eines Gleichgewichts wird Dice die Munition der Waffen an die Änderungen anpassen. Es soll nicht der Fall sein, dass einem ständig die Munition ausgeht.

Spotting-Anpassungen

3D-Spotting wie in Battlefield 1 und den anderen Vorgängern gibt es in Battlefield V nur durch Gadgets des Scouts und manche Spezialisierungen. Spotting über die Spot-Taste ist dahingegen nur ein von einem Spielenden gesetzter Indikator, der nur für das eigene Squad sichtbar ist und zeigt wo ungefähr ein Gegner sein könnte. In Update 5.2 wird Dice einen Indikator in der Interface über der Minimap platzieren, der auftaucht, wenn man durch eine Signalpistole oder ein ähnliches Gadget markiert wurde. Sich aus der Sichtlinie des Spot-Fernglases, dem Radius des Signalpistolgeschosses hinauszubewegen, sich in Rauch zu verstecken oder andere Aktivitäten, die Spotting unterbrechen, entfernen den Indikator. Wie genau dieser Indikator aussieht, seht ihr im Video über diesem Absatz.

Neuer 3D-Gegnerindikator auf eine Distanz von 15 Meter

Darüber hinaus führt Dice eine Funktion ein, die die Gegnersichtbarkeit auf extreme Nähe erhöhen soll. Aufgrund von Vegetations-Assets und von manchen dunklen Orten in den Maps, ist es nicht gegeben, dass man einen Gegner in Battelfield V von einem Verbündeten unterscheiden oder überhaupt wahrnehmen kann. Daher führt Dice einen Gegnerindikator ein. Dieser erscheint über dem Kopf eines Gegners, der etwa 15 Meter von einem entfernt ist, sofern man die eigene Waffe direkt auf einen vollsichtbaren Feind richtet. Auf 5 Meter wird der Indikator zusätzlich um ein Symbol ergänzt, der die Klasse des Gegners verrät. Dieser Indikator erscheint nicht, wenn der Gegner versteckt oder nicht sichtbar für den Spielenden ist. Zudem ist dieser Indikator ausschließlich für einen selbst in Spielwelt und zudem nicht auf der Minimap sichtbar.

Die Intention hinter dieser Funktion ist, dass Dice die zeit reduzieren will, die Spielerinnen und Spieler aufwenden müssen, um zwischen Verbündeten und Gegnern zu unterscheiden. Zudem wollen sie die Fälle reduzieren, in denen man auf Karten mit schnellem Gameplay von liegenden Gegnern überrascht wird. Insgesamt soll dieser neue Gegnerindikator die kognitive Last reduzieren, die durch das ständige Absuchen der Umgebung auf Feinde entsteht.

Wie der neue Gegnerindikator ingame funktionieren wird, präsentiert Dice wieder in einem kurzen Gameplay-Video.

Mehr Überlebensfähigkeit für Panzer

Panzer-Crews haben aufgrund einer Vielzahl von Anti-Panzer-Waffen nicht immer ein leichtes Dasein. Dice will die Erfahrung der Spielenden, die gerne Panzer fahren, nun verbessern und das Skill Ceiling von Anti-Panzer-Gadgets anheben. Dafür ändern sie die Art wie Angriffswinkel den Schaden beeinflussen, den Anti-Panzergeschosse verursachen.

  • Kritische Treffer: Maximaler Schaden wird erst dann verursacht, wenn ein Geschoss bei einem nahezu perfekten Winkel sein Ziel trifft. Bei einem Tiger-Panzer ist dies ein Winkel von fast 90°.
  • Normale Treffer: Ein Angriff mit einem Angriffswinkel kleiner dem perfekten Winkel richtet nur normalen Schaden an.
  • Ricochet-Treffer: Trifft ein Geschoss mit einem Winkel von weniger als 30° auf, führt dies zu einem Ricochet-Treffer. Dieser verursacht weniger Schaden und lässt das Geschoss abprallen.

Welche Winkel ein Angriff einhalten muss, damit er einen normalen oder kritischen Treffer landet, hängt von der Panzerklasse des Ziels und von der Seite ab, die man anvisiert. Schwere Panzer wie der Tiger vergeben weniger, weshalb es präzisere Treffer braucht, damit sie viel Schaden nehmen. Als Beispiel einV ergleich zwischen dem Tiger-Panzer, einem schweren Panzer, und dem Staghound, einem leichten Panzer.

  • Front – Tiger: Normaler Treffer bei mehr als 45°; Kritischer Treffer bei 90° – Staghound: Normaler Treffer bei mehr als 30°; Kritischer Treffer ab 80°
  • Seite: – Tiger: Normaler Treffer bei mehr als 30°; Kritischer Treffer bei 90° – Staghound: Normaler Treffer bei mehr als 30°; Kritischer Treffer ab 80°

Derzeit sei es möglich, dass ein Panzer quasi sofort zerstört wird oder quasi unverwundbar ist und man als Infanterist oder als gegnerische Panzer-Crew nicht so wirklich weiß, warum das der Fall ist. Diese Änderungen sollen vor allem Klarheit und Konsistenz schaffen und zudem fundamentall das Pacing von Panzer-Gameplay ändern.

Passend dazu reworkt Dice die Antipanzer-Minen: Sie sollen effektiver beim Deaktivieren von Systemen von Panzern werden und weniger Schaden verursachen. Als Ausgleich werden Infanteristen bis zu sechs Minen statt wie bisher drei platzieren können. Ebenfalls die Schadenskurve von Dynamit wird in Update 5.2 etwas angepasst.

Fliegerfaust-Änderungen und die Lunge Mine

Die Lunge Mine, ein Anti-Panzer-Gadget in Form eines Boom-Sticks, wird noch nicht in Update 5.2 erscheinen, da sie noch nicht zuverlässig funktioniert. Rennt man mit ihm auf einen Panzer zu und rammt ihn gegen den Panzer, explodiert die Mine noch nicht immer. Diese frustrierende Erfahrung will Dice den Spielenden ersparen. Im folgenden Video führt Dice das Gadet sowie den Bug vor.

Seit Kurzem gibt es die Fliegerfaust, ein Anti-Flugzeug-Raketenwerfer, der ungelenkte Raketen abfeuert. Momentan ist die Fliegerfaust etwas zu stark, weswegen Dice sie schwerer zu benutzen machen will. Der Detonationsradius der einzelnen Raketen wird angepasst, damit die Spieler und Spielerinnen präziser schießen müssen. Sie werden die Reichweite der Raketen erhöhen, gleichzeitig aber die Feuerrate, die Projektilgeschwindigkeit und die Salvengröße tweaken. Zusammengefasst soll das Gadget schwieriger zu benutzen werden, aber dennoch Pilotinnen und Piloten dazu zwingen, ihren Spielstil anzupassen.

Quelle: forums.battlefield.com

Meist zu finden in Shootern, Rollenspielen oder Strategiespielen. Zudem Student der Informatik.

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