Battlefield 5 könnte laut einem Leak Battlefield 2143 sein

Battlefield 1

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Battlefield 5 könnte laut einem Leak Battlefield 2143 sein

Battlefield 5 könnte laut einem Leak Battlefield 2143 sein

Schenkt man einer geleakten Email Glauben entwickelt Dice derzeit Battlefield 2143.
Alles in allem sind alle folgenden Informationen mit Vorsicht zu behandeln, da sie als inoffizieller Leak maximal den Charakter von unbestätigten Gerüchten haben. Gleichzeitig kämen die Informationen laut der Quelle aus einer Testversion aus dem Sommer 2015 und sind damit, selbst wenn sie wahr sein sollten, nicht mehr aktuell. Codename Armageddon führe die Battlefield-Reihe zurück in ein Zukunftssetting, das mit Battlefield 2142 zum ersten Mal betreten wurde.

Das Fahrzeug-Einmaleins von Battlefield 2143?

Besonderes Augenmerk legt der Tester, aus dessen Blickwinkel die Quelle geschrieben ist, auf die von ihm gesehenen Fahrzeuge: So hätten sowohl die US-Amerikaner als auch die Pan-Asiaten jeweils einen Hover-Panzer genutzt. Ein Hover-Panzer vereint eine Anti-Fahrzeugs-Kanone, AP(X) Shell, mit einem Hochgeschwindigkeitsmaschinengewehr, HVMG, und einem Visierzoom. Dazu habe er die Möglichkeit gehabt, einen zeitlich begrenzten Geschwindigkeitsboost einzusetzen.

Ebenso wie der Hover-Panzer habe es auch der Mech aus Bf 2142 in das neue Spiel geschafft. Diese hätte erneut durch verbesserte Reparaturzeit, zwei 25mm Kanonen an den Seiten, eine TOW-Rakete, wieder ein Gegenmaßnahmensystem gegen Lock-On Waffen, APS, und ein FLIR-Visier.  Dazu seien ATVs mit einem schweren MG gekommen. Als nächstes hätte er ein dem VTOL, ein schwebendes Gunship aus Battlefield 2142, ähnelndes Fahrzeug ausprobiert, das APACHE 2143 heißen solle. Dieses habe über eine Kanone mit explosiven 30mm Geschossen, Lock-On-Raketen und für den Waffenoffizier über TOWs und eine Art ungelenkten Miniraketenwerfer verfügt. Daneben sei noch eine Transportversion des VTOL mit zwei Niedriggeschwindigkeitsmaschinengewehren, LVMGs, und einem Hüllenschutz-Upgrade verfügbar gewesen.

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Ohne Fahrzeuge wäre Battlefield kein Battlefield.

In der gespielten Testversion habe Dice noch keinen Ersatz für den Amtrac aus Bf4 gehabt und dessen Modell einfach wiederverwendet. Bemerkenswert sei gewesen, dass es sehr viel Schaden ausgehalten und einen Mikro-Raketenwerfer und elektromagnetischen Schocksystem für nahe Entfernung benutzt habe.  Auch eine fahrbare Luftabwehr sei in der Demo enthalten gewesen, aber die Geschosse seiner Hauptwaffe seien deutlich langsamer und die Lock-On-Raketen nicht mehr zu stark gewesen. Es habe deutlich mehr Können zur Verwendung des Fahrzeugs gebraucht, da es auch noch schwach gepanzert gewesen sei. Um die Präzision zu erhöhen, habe er die Möglichkeit gehabt, die Luftabwehr mit Schrauben am Boden zu fixieren.

Schlussendlich wendet sich die Quelle den Jets zu, einem weiteren wichtigen Punkt im Fahrzeug-Einmaleins eines Battlefield-Titels: Bei ihnen habe sich Dice von die Idealgeschwindigkeit für Turn-Fights verabschiedet, die bei Battlefield 3 und lange Zeit und Battlefield 4 etwa bei 313 km/h gelegen hat. Stattdessen hätten sie in der Demo eine Flugphysik verwendet, die der von War Thunder stark geähnelt habe. Sie seien daher schnell gewesen und man habe dennoch den Schub von 0 bis zum Maximum kontrollieren können. Dies habe laut Aussagen des Autors der Quelle für besonders gute Dogfights gesorgt.

Darüber hinaus seien die Jets auch mit einem Senkrechtflugmodus ausgestattet gewesen, der ihnen vertikales Landen und Starten ermöglicht habe. Sie hätten standardmäßig eine Hochgeschwindigkeitskanone genutzt, die aber nur eine von vielen Möglichkeiten gewesen sei. Dazu sei eine vorinstallierte Aktiv-Radar-Rakete gekommen, der man dank des neuen Flugmodells aber ausweichen gekonnt habe.

Insgesamt seien dies alle Fahrzeuge gewesen, die der Autor auf den drei getesteten Karten ausprobiert habe.

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Zurück zur Infanterie

Die Soldaten am Boden hätten keine Jetpacks gehabt. Insgesamt habe sich das Bewegungssystem als Fußsoldat sei klassischer Battlefield-Standard gewesen. Er habe eine Explosivgranate gehabt, eine dem M416 ähnelnde Waffe und eine Pistole namens C21-A verwendet. Dazu habe der Soldat über einen futuristisch aussehenden Defibrillator verfügt.

Deutlich interessanter ist hingegen, dass der Autor darüber schreibt, dass die anderen fünf Klassen ausgegraut gewesen seien. Damit würde sich Dice mit Battlefield 2143 wieder von dem vierer System trennen und zwei weitere Klassen einführen.

Levolution ist zurück

Auch das Dank der PR bekannte Levolution, das einfach nur große Zerstörungsevents aus Battlefield 4 beschreibt, die an bestimmte Bedingungen geknüpft sind, sei in der Demo zurück gewesen. Auf einer Karte, die anscheinend in London gewesen sei, habe die Möglichkeit bestanden, einen Turm zu zerstören. Allerdinge sei dieser je nach Vorgehen in eine von acht verschiedene Richtung zusammengestürzt. Vom Aufbau habe er sich aus vier begehbare Etagen zusammengesetzt. Auf einer anderen Karte habe es eine komplett kollabierende Brücke gegeben.

Obendrein seien die Karten der Demo dadurch ausgezeichnet worden, dass jedes Match mit einem zufälligen Wetter zu einer zufälligen Tageszeit aufgewartet habe.

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Das berühmt-berüchtigte Hochhaus auf Shanghai Siege führte „Levolution“ damals erstmals bildhaft vor.

Über Titanen und DLCs

Laut der Quelle sei der Titanen-Modus ebenfalls zurück, in dem man den gegenerischen Titanen angreife, aber auch Flaggen erobern müsse. Conquest sei erwähnt, jedoch nicht getestet worden. Die Standardspieleranzahl für diesen Modus habe bei 80 Spielern gelegen und dem Autor sei zu Ohren gekommen, dass Dice in der Beta, die laut ihm im August diesen Jahres stattfinden solle, bis zu 120 Spieler testen wolle. Die erste von ihm gespielte Karte habe über 9 Flaggen verfügt und sei zudem sehr groß gewesen. Darüber hinaus würde das Spiel nicht für die letzte Konsolengeneration erscheinen und es gebe einen zeitexklusiven Deal mit der Xbox für Zusatzinhalte [Anm. d. Redakteurs: die Quelle meint Microsoft].

Deshalb würden Xbox-Nutzer einen Monat vor allen anderen Zugang bei Besitz von Premium und zwei Wochen früheren Zugang beim Standard-Spiel. Außerdem solle es 5-6 kostenpflichtige DLCs und mehr als zehn kostenlose Karten und mehr als 15 kostenlose Fahrzeuge und Waffen geben.

Allerdings gehe er davon aus, dass sich der Deal mit der Xbox zwischen den Kartenveröffentlichungen noch ändern könne und die Spieleranzahl 120 eventuell nicht erreiche. Allerdings seien 80 Spieler eben die Standardanzahl für Titan-Assault gewesen.

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Wie glaubwürdig ist die Quelle?

Meines Erachtens ist der große Detailreichtum, das in die Beschreibungen bestimmter Inhalte in dieser geleakten E-Mail geflossen ist. Einerseits kann dieser  ein Fürsprecher als auch ein verräterisches Detail der Mail sein. Auch wenn gerade dieses Detail der Grund gewesen sein dürfte, warum Bf-Bulletin sie verbreitet hat und nicht einfach als „Trolling“-Versuch abgetan hat, erscheint vor allem die präzise Angabe von Deals mit Konsolenherstellern und DLC-Plänen mehr als merkwürdig.

Ich hege starke Zweifel, dass Dice-Mitarbeiter solche Inhalte, auch mit einer NDA, einfach so einem Tester einer frühen Alpha-Version erzählen würden.

Darüber hinaus klingt es unglaubwürdig, dass Dice nach den bisherigen Entwicklungen plötzlich einen Anstieg der Spieleranzahl auf ihren Servern planen sollte. Immerhin gelingt es dem Studio auch in den neusten Teilen zum Teil nicht vollständig, Karten zu liefern, die sich anfühlen, als würden sie perfekt mit 64 Spielern funktionieren. Selbst eine durchschnittliche Erhöhung der Flaggenanzahl und Größe der Karten wäre kein Garant dafür, dass eine höhere Spielerzahl das Spielgefühl verbessern würde. Wie Dice dies sieht, bleibt jedoch Spekulationssache.

Auch die höhere Klassenanzahl entspräche einer 180°-Wende des Entwicklers, der nun seit Battlefield 2142 sein System aus vier Klassen verwendet. Hier steht tatsächlich die Frage im Raum, warum der Nachfolger von Bf 2142 über mehr Klassen verfügen sollte als der altehrwürdige Vorgänger.

Die anderen Informationen klingen zwar halbwegs glaubwürdig, allerdings gibt es keinen Anlass sie für mehr als nur Gerüchte zu halten.

Quelle: BFBulletin via Twitter

Profilbild von Connor Schönberner
Spielt meist Shooter, Strategiespiele oder Rollenspiele. Neuerdings Student der Informatik.

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