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Batman: Arkham Origins Passkontrolle

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Passeinreichung!

  • Inhalt: New Millenium Skin Pack, Infinite Earths Skin Pack (jeweils eine Sammlung von verschiedenen Batman-Kostümen aus den unterschiedlichsten Comic-Universen), Initiation Challenge Map Pack (ein neuer spielbarer Charakter für den Challenge-Modus, mehrere Karten dafür und eine mit Zwischensequenzen versehene Challenge-Kampagne), Cold Cold Heart (Einzelspielerkampagne um Mr.Freeze mit eigenen Extras und Gadgets)
  • Preis ohne Season Pass: 27 €
  • Mit Season Pass: 18,99 € (Steam) / 19,99 € (PS3/Xbox 360), Pläne für einen Wii U Pass wurden verworfen, da Cold Cold Heart nicht für diese Konsole erscheint.
  • Exklusive Extras?: Ja, 2 zusätzliche Kostüme (White Lantern-Batman, Gotham by Gaslight-Batman)
  • Enthält das Spiel DLC, der nicht Teil des Season Passes ist?: Ja (diverse Multiplayer-Pakete und ein weiteres Challenge-Kartenpaket, ehemals für Vorbesteller)

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Ein Problem mit dem Graphit, Sir.

Unweigerlich wird sich Arkham Origins Vergleiche mit seinem Vorgänger Arkham City gefallen lassen müssen. Auch Rocksteady hat seinem Superhelden-Sandbox Spiel einiges an DLC geliefert, dabei aber auch darauf geachtet, dass man nicht alles verkauft. So wurde ein unangekündigtes Kostüm, der Batman Inc.-Anzug, kostenlos für Spieler aller Plattformen verfügbar gemacht. WB Montreal hingegen verlangt für die meisten der Kostüme Geld – auch wenn sie das teilweise nicht müssten.

Denn viele der in den beiden Paketen enthaltenen DLC-Kostüme wären ohne weiteres auch über Gameplay verfügbar. So kann das Noel-Kostüm nach dem Abschluss der Kampagne und der New 52-Anzug nach dem Beenden aller Nebenmissionen erhalten werden. Sogar der Black Lantern-Anzug, unbestritten sicher eines der designtechnischen Highlights, kann über genügend Fortschritt im Mehrspieler-Modus freigeschaltet werden. Im Grunde sind diese Kostüme also nicht mal neue Inhalte – die meisten sind einfach frühe Freischaltungscodes. Sie können im Einzelspielermodus nach Abschluss der Hauptstory, in New Game Plus, Ich bin die Nacht, dem Challenge- und Mehrspielermodus benutzt werden.

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Hast du nie gelernt, auf deine Umgebung zu achten?

Der Initiation-DLC ist ein Paket bestehend aus 5 Karten für den Challenge-Modus (3 Kampfarenen, 2 Jägerarenen), die wahlweise jede für sich oder als Kampagne gespielt werden können. Sie setzen zu einer Zeit an, bevor Bruce Wayne zu Batman wurde und entführen uns in ein abgelegenes Kloster in Nordkorea. Hier muss sich Wayne unter den Augen seines Shifu als würdig erweisen. Bruce Wayne ist hier ein eigener, neuer Charakter für den Challenge-Modus und kommt mit eigenen Kostümen daher, die sich aber nicht großartig voneinander unterscheiden: Einmal bärtiger Bruce Wayne im Mönchsdress und einmal in Ninjamontur. Da er noch nicht Batman ist, hat er auch nur einen Bruchteil seiner Fähigkeiten zur Verfügung und ist teilweise mit Ausrüstung ausgestattet, die von Arkham Citys Robin und Catwoman entnommen worden sind. Die Arenen selbst unterscheiden sich von den normalen Karten nur durch ihr asiatisches Setting, ein paar neue Gegnerdesigns und ihren Aufbau. Am Ende der letzten Kampfarena, die nebenbei mit zahllosen Schwertträgerinnen und Kampfkunstexperten gefüllt ist, bekämpft ihr zudem Shiva als eine Art abschließenden Boss. All diese Karten können aber auch als Batman und Deathstroke gespielt werden – was sie unglaublich einfach macht, da sie eindeutig auf den Charakter von Bruce Wayne zugeschnitten sind.

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Deine Sympathien lassen mich kalt!

Cold Cold Heart beginnt eine Woche nach den Ereignissen von Arkham Origins. Am Silvesterabend findet in Wayne Manor die Verleihung des Humanitär des Jahres statt, als Mr. Freeze in das Anwesen eindringt und es auf den diesjährigen Preisträger Ferris Boyle abgesehen hat. Bruce Wayne kann dem Trubel gerade so entkommen, streift in der Bathöhle sein Kostüm über und macht sich an die Verfolgung von Mr.Freeze.

Während man während des Prologs eine kleine Tour durch Wayne Manor machen darf, so spielt der Rest von Cold Cold Heart auf den Straßen von Süd-Gotham. Im Vergleich zu Harley Quinns Rache ist das Gebiet weit größer – und ist zum Glück nicht nur Schauplatz einer Hauptkampagne. Es warten in Cold Cold Heart auch drei Nebenmissionen darauf abgeschlossen zu werden, die sich größtenteils um den Charakter Anarky drehen, der an Weihnachten die rote Revolution ausrufen wollte. Ähnlich wie in Arkham Origins schalten diese Missionen zusätzliche Ausrüstungsgegenstände frei, die Batman in der Handlung verwenden darf. Und Ausrüstung ist auch bitter nötig, denn gegen die Eiskanonen von Mr. Freeze und seiner Schergen hat Batman zunächst keine Chance. Daher schlüpft er etwa nach der Hälfte der Kampagne in den sogenannten XE-Anzug, einen auf Hitze basierenden Kampfanzug, der ihn gegen die Kälte beständiger macht und einige seiner Fähigkeiten abändert. So können Batarangs jetzt mit Wärmequellen bestückt werden, um eingefrorene Schalter aufzutauen. Auch die Elektrohandschuhe werden durch Thermoexemplare ersetzt, die das Schmelzen von Eiswänden und Retten von eingefrorenen Cops und Sicherheitsleuten erlauben. Zwar sorgt dieser Anzug für einige extrem große Logiklöcher (z.B. wie sich Bruce Wayne in dem Ding genauso bewegen kann wie in seinem normalen Anzug), aber ich würde lügen, wenn ich seinen Einsatz nicht ziemlich „cool“ gefunden hätte. Hehehe…

Die Story von Cold Cold Heart wurde einer der besten Folgen der Batman-Zeichentrickserie entnommen (Herz aus Eis), weicht an einigen Stellen aber erfrischend davon ab – leider aber auch an einigen, wo man lieber etwas mehr ins Detail hätte gehen können. In mancherlei Hinsicht ist Cold Cold Heart allerdings besser als die Hauptkampagne, da sie sich auf eine überschaubare Anzahl von Charakteren beschränkt, deren Ausarbeitung dadurch viel gelungener ist. Und es ist – im Gegensatz zum Initiation-DLC – voll mit neuen Ideen und besseren Szenarien. Bei der Länge kann man ebenso nicht meckern. Geübte Spieler werden etwa 3 bis 4 Stunden brauchen, um die Kampagne komplett abzuschließen. Nach dem Durchspielen steht auch eine Möglichkeit frei, auf die Karte zurückzukehren, um verpasste Sammelgegenstände zu sichern.

Alles in allem lohnt es sich nicht, in den Season Pass von Arkham Origins zu investieren. Die meisten Kostüme können auf kurz oder lang selbst erspielt werden und die Challenge-Maps sind nur wirklich interessant, wenn man von diesem Spielmodus einfach nicht genug bekommt. Die große Ausnahme dieses Season Passes ist jedoch Cold Cold Heart, welches nicht nur dem besseren Verständnis von Mr. Freeze dient, sondern das auch mit guter Produktionsqualität, Abwechslung und Substanz punktet und dem ich eine Empfehlung für den Kauf erteilen kann. Nicht einmal die Jungs von Rocksteady können da mit ihrer Arkham City-Erweiterung Harley Quinns Rache mithalten. Allerdings rechtfertigt ein wirklich guter DLC nicht den Kauf eines Season Passes, der sonst nur aus Plunder besteht, daher…

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FAZIT: Pass wird eingezogen!

Written by
Redakteur, Gamer und Filmliebhaber. Mag Indie-Spiele, die PS Vita und Indie-Spiele auf der PS Vita.

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