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Batman: Arkham Knight Passkontrolle: Der Red Hood DLC

Es ist so eine Sache mit Vorbesteller-DLC: Sie sollen einen Anreiz für den Kauf vorab geben und nebenbei ein wenig Extrainhalte versprechen. Mit dem Harley Quinn-DLC für Batman: Arkham Knight sind Warner und Rocksteady schon böse auf die Nase gefallen – könnt ihr glauben, dass es noch schlechter gehen kann? Das zeigt uns nämlich Red Hood hier.

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Der Mann hinter der Maske

Zunächst einmal ist eine Warnung angebracht: Anders als Harley Quinns Kapitel und die Geschichte um Batgirl spielt der Red Hood-DLC nämlich nach den Ereignissen von Arkham Knight. Daher werden sich Spoiler nicht vermeiden lassen.

Red Hood ist die neue Persona von Jason Todd, dem ehemaligen zweiten Robin. Nach den Ereignissen von Arkham Knight ist Todd untergetaucht und will auf seine Art und Weise mit den Gangs von Gotham City aufräumen. Speziell ausgesucht hat er sich „Black Mask“ alias Roman Sionis, den Veteranen der Reihe noch aus Arkham Origins kennen werden. In drei aufeinanderfolgenden Räumen muss er deshalb aufräumen.

Ja, ihr habt richtig gelesen. Drei. Räume. Zwei Faustkämpfe (einer davon mit Bosskampf gegen Black Mask) und eine Jägerherausforderung im Hafen von Gotham City. Man darf nicht einmal selbst dorthin reisen. Hat man einen Raum abgeschlossen, wird der nächste geladen und nach erfolgreichen Kampf gegen Black Mask ist man wieder im Hauptmenü. Es ist erschreckend, wie hier auf Kosten eines weiteren Charakters Potenzial verheizt wird. Bei Batgirl war es nur weniger offensichtlich als hier.

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Zwei Waffen!

Im Grunde spielt sich Red Hood wie eine Mischung aus Harley und Nightwing. Statt Detektivmodus hat er eine Söldnersicht und in Sachen Gadgets stechen vor allem seine Doppelpistolen hervor, denn im Gegensatz zu Batman schreckt Red Hood nicht vor Genickbrüchen oder Kopfschüssen zurück. Dazu kommen noch Blendgranaten und der von Robin bekannte Zipkick.

Wirklich lang ist in diesem DLC eigentlich nur der Kampf gegen Black Mask – aber nicht weil er zu schwer wäre. Stattdessen leert sich seine Energieleiste so langsam, dass es fast schon quälend langweilig ist, denn andere Taktiken sucht man in dem Kampf vergeblich – im Gegensatz zu Black Masks Schlägern, die für zusätzliche Störung sorgen.

Und die Krönung: Der ganze DLC dauert von Anfang bis Ende etwa eine Viertel Stunde, selbst für unerfahrene Spieler. Wiederspielwert? Gleich Null.

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PASS-Status: Rote Karte

Red Hoods Kapitel ist so ziemlich der bisher enttäuschenste Staffelpass-Inhalt für Batman: Arkham Knight – und ich habe das sehr ungute Gefühl, dass es dabei nicht bleiben wird. Zwar war es der letzte noch fehlende Vorbestellerinhalt, doch weitere Story-Häppchen folgen noch in den kommenden Monaten.

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Redakteur, Gamer und Filmliebhaber. Mag Indie-Spiele, die PS Vita und Indie-Spiele auf der PS Vita.

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