Die Top Spiele 2015 vom Games!-Team

Die Top Spiele 2015 vom Games!-Team

Kein Jahr kann enden, ohne, dass wir über die besten Spiele des Jahres reden. Das ist bei uns nicht anders. Das Team von GAMES! Dein Gaming-Magazin präsentiert ihre persönlichen Hits.

(Daniel) The Witcher 3: Wild Hunt

Nanu, das Jahr ist ja schon wieder fast vorbei und ich habe das Gefühl kaum ein Spiel richtig zu Ende gespielt zu haben. Game of Thrones: A Telltale Game, Metal Gear Solid: The Phantom Pain und Fallout 4 sind da gerade mal die Spitze des Eisbergs. So viele Games, so wenig Zeit. Da fällt die Wahl zu einem persönlichen Game of the Year wahrlich schwer, denn es gab so viele gute Spiele in diesem Jahr.

Da ich mich nun aber mal entscheiden muss, so fällt meine Wahl zu Gunsten des Hexers Geralt von Riva aus. The Witcher 3: Wild Hunt hatte alles was man sich von einem gewaltigen OpenWorld RPG nur wünschen konnte und sogar noch mehr. Es bot sogar mit Gwent ein Spiel im Spiel. Ich weiß schon gar nicht mehr wie viele Stunden ich allein damit verbrachte mein Deck zu erweitern und mich rund um die Spielwelt mit allen möglichen Gegnern zu messen um ihrer wertvollsten Karten habhaft zu werden.

Abseits dessen packte mich das Spiel mit seiner dichten Atmosphäre und der toll inszenierten Story, von Anfang bis Ende. Allein die Questreihe rund um den blutigen Baron war den Kaufpreis schon wert. Ich ziehe meinen Hut vor CD Project Red und seinen Mitarbeitern und freue mich schon auf weitere Spiele aus deren Hause.

Witcher 3 Boxshot

(Connor) The Witcher 3: Wild Hunt

Es war ein wirklich erfolgreiches Jahr für Spieler mit vielen faszinierenden Titeln. Doch am meisten beeindruckt hat mich The Witcher 3: Wild Hunt. Seine hervorragende audiovisuelle Inszenierung, seine herausstechenden Charaktere, sein Story-Storytelling und die tollen Quests kumulieren zusammen mit der großen offenen Welt zu einer besonders schönen Rollenspielerfahrung.Ich habe mich gern in seinen Quests und seiner düsteren Welt voller Abgründe verloren, die einer simplen Unterscheidung zwischen Gut und Böse ins Gesicht lachen.

Klar Fallout IV überzeugt  auch mich mit seiner Open World-Erfahrung mehr und Metal Gear Solid: The Phantom Pain lässt auf eine faszinierende Weise den Spieler selbst Geschichten spinnen. In Sachen Strategie sticht diesjährig Total War: Attila heraus, das in meinen Augen so viel besser macht als Total War: Rome 2. Dann wäre da natürlich noch das von mir langerwartete Guild Wars 2: Heart of Thorns – das allein mit seiner Anhäufung von Neuerungen als Addon zu Guild Wars 2  ordentlich Punkte bei mir einfährt.

Ungeachtet dieser Konkurrenz gewinnt Witcher 3 aufgrund all seiner Stärken als atmosphärisches und storylastiges Singleplayer-Rollenspiel meinen Thron der diesjährigen Spiele. Zum Glück wartet noch Hearts of Stone auf meiner Platte und Blood and Wine in der Zukunft. Witcher 3 hat es für mich zementiert: Ein Rollenspiel von CD Projekt Red ist ein Garant für besonderen Spielspaß.

(Christian) Hand of Fate

HandOfFateGotY

Auch 2015 war ein Jahr zahlreicher neu erschienener Kickstarter-Projekte, doch speziell eines fiel mir ins Auge, obwohl ich es selbst nicht unterstützt hatte: Hand of Fate, von den australischen Entwicklern von Defiant Development, versprach eine Fantasywelt, in der von einem geheimnisvollen Mann ausgeteilte Karten auf dem Spielfeld lebendig wurden und sich gegen allerlei Kreaturen messen. Auf den ersten Blick ein simples Konzept, doch der herausragende Aufbau bietet eine erstaunliche Tiefe mit viel Zufallsgeneration, immer größeren Herausforderungen und sehr viel Abwechslung.

Hinzu kommt eine überraschend hochwertige Präsentation mit fantastischer Musik und einem atmosphärischen Antagonisten. Ebenfalls sehr angetan war ich von den vielen Erweiterungen, die größtenteils kostenlos von den Entwicklern per Update an die Spieler geliefert wurden. Von den kostenpflichtigen Erweiterungen ist bisher nur eine erschienen. So werden auch 2016 noch viele Hände des Schicksals gespielt werden.

Weitere Titel auf meiner Liste sind (nicht zwangsläufig in der Reihenfolge): Blizzards Heroes of the Storm, das dieses Jahr endlich auch offiziell erschien, Tales from the Borderlands, wahrscheinlich Telltales bester Titel bis heute, Resident Evil: Revelations 2 von Capcom, das die Reihe endlich wieder auf den richtigen Weg des Erfolges führt und StarCraft II: Legacy of the Void, einfach weil ich seit fünf Jahren auf dieses Spiel gewartet habe.

(Konrad) Kapitel 1 von Metal Gear Solid V: The Phantom Pain

Das Spiel das mich dieses Jahr eigentlich am meisten begeistert hat ist Bravely Default, aber das ist dummerweise von 2012. Und Majora’s Mask 3D kann ich guten Gewissens nicht auf diesen Platz setzen, weil es ein Remake eines Spiels von 1999 ist. Was bleibt sind 30-40 Stunden Spaß die ich mit dem fantastischen Gameplay von Metal Gear Solid V hatte. Schleichen, Snipen, Bomben legen, Gegner per Hund messern, alles ganz große Klasse. Zu schade, dass das Spiel selbst nach Kapitel 1 einfach keine Lust mehr hat. Dennoch mein Favourit der in neuen in diesem Jahr erschienenen Spiele. Mehr dazu in meinem Review.

METAL GEAR SOLID V: THE PHANTOM PAIN_20151003141135

Aber kauft es gebraucht, weil #FucKonami.

(Jacqueline) Life is Strange

Völlig aus der Reihe zu fallen scheine ich, deren Game of the Year wohl Life is Strange ist. Ich war nicht eine derer, die dem The Witcher 3 oder Fallout 4 Hype-Train aufgesprungen ist – ganz einfach, weil ich die Teile davor nie gespielt hatte. Der Hype ging also ziemlich an mir vorbei. Buuuhh!! Wie kann sie nur.

Offen gestanden hätte ich auch nie gedacht, dass Life is Strange mein Game of the Year wird. Es fing alles so ruhig und gelassen an. Ein nettes, schönes Spiel – College-Leben und Superkräfte. Ich fand es interessant, entspannend. Aber was dann kam? Meine Güte, ich hätte niemals erwartet, dass dieses Spiel von Episode zu Episode immer düsterer wird. Und WIE düster es wurde. Emotionaler Overflow, das mag ich ja sowieso ganz gerne.

Life Is Strange Episode 2

Das Ende? Finde ich persönlich sehr gelungen. Es gab sehr viel Kritik, da viele Spieler der Ansicht sind, dass das Ende quasi den Sinn des ganzen Spiels ruiniert. Kann ich persönlich gar nicht unterschreiben – ich finde das Ende sehr gelungen, es regt zum Nachdenken an und hat auch irgendwie eine Moral in sich verborgen. Egal, wie man sich entscheidet. Dank der Gefühlsachterbahn, den überraschenden Wendungen und diesem mächtigen Ende ist für mich Life is Strange das Game of the Year.

 

So viel also zu unseren persönlichen Tipps. Welches waren eure Game-of-the-Year Kandidaten? Schreibt es uns in den Kommentaren.

Profilbild von Konrad Huber
Selbserklärter König der Nerds, Herausforderer bitte hinten anstellen. Ich bin der mit den Nunchakus und dem im Wind flatternden Bandana.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

*

Lost Password